Caritas Dortmund stellt Weichen für die Zukunft
"Brücken bauen, wo Gräben entstehen": Mit diesem Gedanken eröffnete Caritaspfarrer Michael Ortwald die Delegiertenversammlung. Viele Delegierte waren der Einladung gefolgt und nahmen an der jährlichen Versammlung teil.
Im Bericht des Vorstands machten Kirsten Eichenauer-Kaluza und Gerd Diesel deutlich: Die Caritas Dortmund stellt sich den aktuellen sozialen Herausforderungen und hat im vergangenen Jahr wichtige Entwicklungen angestoßen. Dabei kann der Verband auf ein stabiles Fundament bauen: eine motivierte Mitarbeiterschaft, geteilte Werte und eine große, widerstandsfähige Organisation.
Auch der Caritasrat blickte auf seine Arbeit zurück. Dr. Lorenz Ladage stellte als Vorsitzender den Tätigkeitsbericht des Gremiums vor. Dabei würdigte er die wirtschaftliche Entwicklung des Verbands und hob die zunehmende Vernetzung der Caritas Dortmund mit gesellschaftspolitischen Akteuren in Dortmund hervor.
Jetzt geht es darum, die Zukunft aktiv zu gestalten. In einer Klausurtagung haben Vorstand und Leitungskräfte strategische Ziele für die weitere Entwicklung des Verbands erarbeitet. Im Mittelpunkt stehen Wirtschaftlichkeit, Qualität und Kultur. Dabei setzt die Caritas Dortmund auf die hohe Identifikation und das große Engagement ihrer Mitarbeitenden, starke Netzwerke und eine klare Positionierung gegen Extremismus.
Wie gesellschaftliches Engagement konkret Wirkung entfalten kann, zeigt das Projekt "Cook mal". Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen wird gekocht und Gemeinschaft gestaltet. Für das Projekt wurde die youngcaritas mit dem Pauline-von-Mallinckrodt-Preis ausgezeichnet.
Neu gewählt wurde der Caritasrat. Dem Gremium gehören künftig Michael Depenbrock, Dr. Eva Maria Goll, Hannes Groß, Prof. Dr. phil. Guido Heuel, Riccardo Krüger, Dr. Lorenz Ladage und Stephanie Oelmüller an.
Wir gratulieren den neu gewählten Mitgliedern herzlich und freuen uns auf die gemeinsame Arbeit. Gleichzeitig danken wir Hubert Jung, Dr. Corinna Kelbel, Birgit Vielhaber-Karthaus und Christoph Schulte für ihr Engagement und ihren Einsatz im Caritasrat.
v.l.nr: Propst Andreas Coersmeier, Kirsten Eichenauer-Kaluza, Dr. Lorenz Ladage, Prof. Dr. phil. Guido Heuel, Dr. Eva Maria Goll, Stephanie Oelmüller, Hannes Groß, Michael Depenbrock, Riccardo Krüger, Gerd Diesel, Caritaspfarrer Michael Ortwald
Gut zu wissen: Delegiertenversammlung und Caritasrat
Die Delegiertenversammlung ist das oberste beschlussfassende Organ des Caritasverbands Dortmund e.V. Sie tagt mindestens einmal im Jahr und setzt sich aus stimmberechtigten und beratenden Mitgliedern zusammen. Vertreten sind unter anderem die Caritas-Konferenzen, Vinzenzkonferenzen, Fachverbände, Ordensgemeinschaften sowie persönliche und korporative Mitglieder. Auch die Mitglieder des Caritasrats gehören der Delegiertenversammlung an.
Zu den Aufgaben der Delegiertenversammlung gehören unter anderem die Wahl der Mitglieder des Caritasrats, die Entgegennahme der Berichte von Vorstand und Caritasrat sowie die Beratung über grundlegende Fragen der Verbandspolitik.
Der Caritasrat besteht aus sieben ehrenamtlichen Mitgliedern, die von der Delegiertenversammlung für vier Jahre gewählt werden. Er überwacht die Tätigkeit des Vorstands und wirkt an wichtigen strategischen und wirtschaftlichen Entscheidungen mit. Dazu gehören unter anderem die Festlegung strategischer Ziele, die Genehmigung des Wirtschaftsplans und die Feststellung des Jahresabschlusses.