Berufliche Inklusion und digitale Teilhabe: Ministerin Ina Brandes besucht Caritas Dienstleistungsbetriebe
Nach der Begrüßung durch Gerd Diesel, Vorstand der Caritas Dortmund, tauschte sich die Ministerin mit Vertretern der Caritas über die Arbeit der Dienstleistungsbetriebe und aktuelle sozialpolitische Themen aus.
Betriebsleiter Heinrich Kranemann erläuterte, dass in den Caritas Dienstleistungsbetrieben derzeit 80 Menschen beschäftigt sind, davon rund 40 Prozent mit Beeinträchtigung. Das Unternehmen ermöglicht ihnen eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur beruflichen und gesellschaftlichen Teilhabe.
Ministerin Brandes, die zugleich Dortmunder Landtagsabgeordnete ist, zeigte sich davon begeistert: "Es ist beeindruckend zu sehen, welche Chancen und Möglichkeiten hier diejenigen bekommen, die es schwerer haben, auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen."

Digitale Teilhabe auch bei künstlicher Intelligenz ermöglichen
Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war die Frage, wie Menschen mit Beeinträchtigung von den Möglichkeiten künstlicher Intelligenz (KI) profitieren können.
"Ich mache mir schon länger Gedanken, wie digitale Teilhabe auch im Bereich KI für Menschen mit Beeinträchtigung gelingen kann. Digitale Teilhabe ist nicht nur die Möglichkeit, online ein Busticket zu kaufen, sondern auch die sinnvolle Nutzung von KI", erklärte Gerd Diesel.
Ministerin Brandes wird den Kontakt zur Fachhochschule Dortmund vermitteln, um die Chancen und Herausforderungen Künstlicher Intelligenz für die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen wissenschaftlich fundiert zu diskutieren.
Einblicke in die praktische Arbeit
Bei einem anschließenden Rundgang erhielt die Ministerin Einblicke in die Wäscherei sowie den Garten- und Landschaftsbau. Gemeinsam mit der Gebäudereinigung zählen diese zu den wichtigsten Arbeitsbereichen der Caritas Dienstleistungsbetriebe.