Noch mittags sah es bedenklich grau aus, aber als das Fest am Nachmittag los ging, war alles trocken, aber nicht zu kühl. Im T-Shirt konnten die meisten Klienten und ihre Angehörigen bis in den Abend hinein noch entspannt sitzen.
"Sehr begehrt war der Grill, alle haben richtig gut gegessen und sich mehrfach nachgeholt. Dafür war es natürlich gut, dass es nicht zu heiß war", so Daniela Gerbracht, Einrichtungsleiterin in St. Michael. Und weiter: "Es wurde wieder viel Fußball gespielt und hinterher wurde dann die extra aufgebaute Candybar geplündert".
Auch danke des nicht mehr ganz so warmen Wetters wurden Spiele, wie Dosenwerfen gut genutzt. Ein Highlight war die musikalische Aufführung eines Klienten auf dem Keyboard. "Er ist richtig gut und geht auch regelmäßig zum Unterricht", freut sich Gerbracht.
Als dann die Zumba-Aufführung kam, war endgültig niemand mehr zu halten und das Fest ging in Tanz und Freude über.
Hintergrundinformationen:
In ihren Wohnhäusern gibt die Caritas Dortmund Menschen mit geistigen Besonderheiten ein Zuhause, in dem sie unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen Fähigkeiten weitestgehend selbstbestimmt leben können.
Dabei sehen sich die Mitarbeitenden als Assistent:innen, die bei der unmittelbaren Alltagsbewältigung zur Seite stehen. Sie helfen aber auch bei der Lebensplanung oder bei persönlichen Problemen, so wie beim Erhalt und Aufbau sozialer Kontakte. Die Schwerpunkte liegen in der Verselbständigung der Bewohner:innen mit der Weiterentwicklung vorhandener Ressourcen.