Besucherinnen und Besucher konnten sich über Demenzerkrankungen, den Umgang mit Demenz sowie Hilfs- und Beratungsangebote in Dortmund informieren. Dabei ging es sowohl um medizinische Fragen als auch um Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene und Angehörige.
Zu den Fachleuten vor Ort gehörte Uwe Johansson, Chefarzt der Abteilung für Gerontopsychiatrie an der LWL-Klinik Dortmund. Er beantwortete am Stand insbesondere medizinische Fragen. "Das Thema ist für manche Menschen noch immer mit Scham verbunden und wird deshalb nur ungern in der Öffentlichkeit besprochen. Umso wichtiger ist es, darüber zu informieren und auf Demenz aufmerksam zu machen", sagte Johansson im Anschluss an die Veranstaltung.
Auch Mirko Pelzer, Vorsitzender der Alzheimer Gesellschaft Dortmund, zog ein positives Fazit: "Wir wollten im Vorfeld des Welt-Alzheimertages sowohl auf die Erkrankung selbst als auch auf die vielfältigen Unterstützungsangebote rund um das Thema Demenz aufmerksam machen. Wir haben viele interessante Gespräche geführt und konnten hoffentlich dem einen oder der anderen ein Stück weiterhelfen."
Der Welt-Alzheimertag macht jedes Jahr auf die Situation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen aufmerksam. SeniorenDO und die Alzheimer Gesellschaft Dortmund nutzten den Aktionstag, um Wissen zu vermitteln, Berührungsängste abzubauen und sichtbar zu machen, welche Unterstützung Betroffene und Angehörige in Dortmund finden können.
SeniorenDO ist ein Zusammenschluss gemeinnütziger Träger der Seniorenarbeit in Dortmund und setzt sich für eine vernetzte und zukunftsfähige Unterstützung älterer Menschen ein. Netzwerkpartner sind: Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Westliches Westfalen e. V., Arbeiterwohlfahrt Unterbezirk Dortmund, Caritas Dortmund, Der Paritätische Dortmund, Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Dortmund e. V., Diakonisches Werk Dortmund und Lünen gGmbH, Diakonische Altenhilfe Dortmund und Lünen gGmbH, Katholische St. Paulus Gesellschaft und Städtische Seniorenheime Dortmund gGmbH.