Natürlich zieht der Caritasverband Dortmund, repräsentiert durch seinen Vorstand auch den Hut vor anderen Berufen, aber der 12. Mai ist jährlich eine wundervolle Gelegenheit die wertvolle, anstrengende und unverzichtbare Arbeit von Pflegenden ins Zentrum zu rücken.
Und so wenden wir unseren Blick auf all jene, die tagtäglich unter oft herausfordernden Bedingungen Pflege leisten - in unseren ambulanten Diensten, stationären Einrichtungen und in den eigenen vier Wänden.
"Die personelle Lage in der Pflege ist angespannt wie nie zuvor", sagt Kirsten Eichenauer-Kaluza, Vorständin der Caritas Dortmund. "Wir erleben einen wachsenden Bedarf an Pflegeleistungen, doch zugleich wird es immer schwieriger, ausreichend qualifiziertes Personal zu finden - sowohl im ambulanten wie im stationären Bereich."
Diese Situation stellt Einrichtungen wie auch Mitarbeitende vor große Herausforderungen. Trotzdem zeigen die Pflegekräfte der Caritas Dortmund tagtäglich ein beeindruckendes Maß an Engagement, Mitgefühl und fachlicher Kompetenz. "Ohne diesen Einsatz wäre eine würdige Versorgung unserer Pflegebedürftigen nicht möglich", betont Gerd Diesel, Vorstand der Caritas Dortmund. "Wir danken unseren Pflegekräften von Herzen für ihre unermüdliche Arbeit."
Doch nicht nur beruflich Pflegende leisten Großes. Rund 75 Prozent der Pflege in Deutschland findet durch Angehörige statt - oft im Verborgenen, oft ohne Anerkennung. "Pflegende Angehörige sind eine wichtige Säule unseres Pflegesystems", so Eichenauer-Kaluza und Gerd Diesel ergänzt: "sie verdienen ebenso unsere Wertschätzung, unsere Unterstützung und unsere Solidarität."
Die Caritas Dortmund macht sich weiterhin stark für faire Arbeitsbedingungen, gute Vergütung und eine gesicherte Versorgung aller pflegebedürftiger Menschen - unabhängig davon, ob sie zuhause oder in einer Einrichtung gepflegt werden. Am heutigen Tag der Pflegenden danken wir allen, die sich für Pflege stark machen - sichtbar oder im Stillen.